Bewässerungssteuergerät: Auswahl und Programmierung
Ratgeber zur Wahl des Steuergeräts: mechanisch, digital oder smart/WLAN. Zeitpläne, Zonen und Regensensor optimal programmieren.
Steuergerätetypen: mechanisch, digital, smart
Mechanische Steuergeräte: einfach, günstig (15–30 €), aber nur Fixzyklen ohne Zonenkontrolle. Digitale Steuergeräte mit Display (30–80 €): 2–8 unabhängige Zonen, Wochenprogramm, Laufzeiten 1 min bis 4 h. Smarte WLAN-Steuergeräte (80–200 €): App-Steuerung, Wetterintegration, automatische Anpassung.
Wie viele Zonen brauchst du
Jede Zone ist eine Gruppe gleichzeitig laufender Sprinkler. Zonenanzahl hängt von verfügbarem Druck und Durchfluss ab. Typische Zone: 4–6 Versenkregner à 200 l/h.
Regensensor: gesetzliche Pflicht in vielen Regionen
In vielen deutschen Bundesländern ist ein Regensensor für automatische Bewässerungsanlagen vorgeschrieben. Er stoppt die Bewässerung ab einer einstellbaren Niederschlagsmenge und nimmt sie nach Abtrocknung wieder auf.
Jährliche Wassereinsparung: 20–35 %. Für einen 200 m² Garten über 4 Bewässerungsmonate: 15–25 m³ gespart.
Optimale Programmierung
Früh morgens (5–8 Uhr) oder nach Sonnenuntergang bewässern. Nie mittags. Alle 2–3 Tage länger bewässern ist effizienter als täglich kurz.
Smarte Steuergeräte: lohnt sich der Aufpreis?
Geräte wie Rachio, Hunter Hydrawise oder Gardena Smart nutzen lokale Wetterdaten: Regen vorhergesagt → Bewässerung pausiert. Hitzewelle → Dauer erhöht. Der Aufpreis (50–120 €) amortisiert sich in 2–3 Saisons.