Praktischer Leitfaden

So planen Sie Ihr Bewässerungssystem

So entwerfen Sie ein Bewässerungssystem: Vermessung, Hydrozonen, Sprinkler, Rohre und Wartung. Die Planung eines effizienten automatischen Bewässerungssystems erfordert nur wenige einfache Schritte. Folgen Sie unserem Leitfaden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

1. Messen Sie Ihren Garten

Beginnen Sie mit dem Zeichnen des Umrisses Ihres Gartens. Wenn Sie die Maße kennen, verwenden Sie den Zeichenmodus. Wenn Sie ihn direkt vor Ort kartieren möchten, verwenden Sie den GPS-Modus. Vergessen Sie nicht, Hindernisse wie Häuser, Gehwege oder Bäume mit dem Werkzeug 'Loch' einzufügen.

Verwenden Sie Präzisionswerkzeuge. Der 'verfügbare Durchfluss' ist nicht der maximale Durchfluss: Berechnen Sie bei 80%, um Stabilität zu gewährleisten. Ein 10-Liter-Eimer, der sich in 12 Sekunden füllt, bedeutet 50 L/min. Überschreiten Sie diese Schwelle nie, oder die Effizienz der Bewässerung wird zusammenbrechen und Wasser wird zu Nebel, der verdampft, bevor er den Boden erreicht.

Maßband und Gartenplan auf Millimeterpapier: Das Aufmaß ist der erste Schritt der Bewässerungsplanung

Mehr dazu: Wasserdruck für die Bewässerung messen, Bewässerungszonen im Garten kartieren

2. Sprinkler platzieren

Das Ziel ist es, 100 % der Grünfläche mit gleichmäßiger Überlappung abzudecken. Beginnen Sie mit der Platzierung von Sprinklern in den Ecken, dann entlang des Umrisses. Verwenden Sie 'Auto-Sprinkler', um schnell einen optimierten Vorschlag zu erhalten.

Gleichmäßige Niederschlagsverteilung (DU) ist der Schlüssel. Verwenden Sie Sprinkler mit MPR-Düsen (Matched Precipitation Rate). Positionieren Sie Sprinkler in Ecken, um Wände und Gehwege nicht zu bewässern. Wassereinsparung beginnt dort, wo oberflächliche Verschwendung endet: Die Kopf-zu-Kopf-Überlappung ermöglicht eine Reduzierung der Gesamtbewässerungszeit um 30%.

Versenkregner im Betrieb auf einer Rasenfläche, dessen Sprühfächer den eingestellten Sektor abdeckt

Mehr dazu: Kopf-an-Kopf: Die wichtigste Regel der Bewässerungsplanung, Düsen für Rasenbewässerung auswählen: MPR, VAN, MP Rotator

3. Feineinstellung

Passen Sie den Radius und den Bogen jedes Sprinklers an, um das Benetzen von Gehwegen oder Gebäuden zu vermeiden. Überprüfen Sie die Gleichmäßigkeit mit der Abdeckungsansicht. Ein gutes Design spart Wasser und sorgt für einen satten Rasen.

Schaffen Sie 'Hydrozonen'. Vermischen Sie nicht Rasen (hoher Verbrauch) mit Sträuchern (niedriger Verbrauch). Verwenden Sie separate Ventile. Dies ermöglicht es Ihnen, nur das benötigte Wasser für jede spezifische Art zu liefern. Denken Sie daran: Eine zu bewässerte Pflanze stirbt genauso wie eine trockene, verursacht aber viel höhere Umweltkosten.

Wie SprinklerMap dieses Prinzip in der Praxis umsetzt, zeigt der Abschnitt Auto Regner im App-Handbuch: er erklärt die Voraussetzung des geschlossenen Umfangs, die automatische Berechnung und die manuelle Anpassung.

Vier Hydrozonen desselben Gartens — Rasen, Blumenbeet, Gemüsebeet und Trockenzone — mit unterschiedlichem Wasserbedarf, dargestellt durch verschieden große Tropfen

Mehr dazu: Bewässerungszonen: So teilst du deinen Garten richtig ein

4. Materialien erhalten

Wenn Sie zufrieden sind, überprüfen Sie die Materialliste. Gruppieren Sie Sprinkler in Zonen (mit Ventilen), basierend auf der Kapazität Ihrer Wasserquelle (Durchflussrate und Druck).

24-V-Magnetventil mit Steuerkabeln am Bogen der Zuleitung: das Bauteil, das jede Zone öffnet und schließt

Mehr dazu: Magnetventil für die Bewässerung: Auswahl und Anschluss, Druckminderer für die Bewässerung: wann nötig und wie installieren

Schritt 5: Fluiddynamik und Reibung

Dimensionieren Sie Rohre, um Druckabfälle zu vermeiden, die Wasser zerstäuben und Bewässerung verschwenden.

Reibung ist der Feind der Einsparung. Zu kleine Rohre zwingen die Pumpe, härter zu arbeiten, verbrauchen Strom und verringern den Druck, was die Bewässerung ineffizient macht. Verwenden Sie PN16-PE-Rohre mit angemessenem Durchmesser (mindestens 25 mm für Standarddurchflüsse), um die Wassergeschwindigkeit unter 1,5 m/s zu halten und Wasserschlag und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.

Rolle Polyethylen-Bewässerungsrohr mit Klemmverbinder am Ende

Mehr dazu: Rohre und Armaturen für Bewässerungsanlagen: Kaufratgeber, Wasserdruck für die Bewässerung: ideale Werte und Zonenberechnung

Schritt 6: Vorausschauende Wartung

Ein unwartetes System verschwendet jedes Jahr tausende Gallonen in unsichtbaren Undichtheiten.

Überprüfen Sie jeden Frühling die Düsenfilter auf Verstopfungen durch Kalk oder Verschmutzung. Im Herbst ist es in Frostklimaten vital, das System mit Druckluft (Blow-out) oder automatischen Entwässerungsventilen zu entleeren. Eis, das sich in Rohren oder Köpfen ausdehnt, kann kostspielige Risse verursachen.

Rollgabelschlüssel am Regnerkopf während der saisonalen Wartung

Mehr dazu: Bewässerungsanlage winterfest machen: Schritt für Schritt, Fehler nach der Installation: Programmierung, Abnahme und Wartung

Schritt 7: Optimierung und Smart-Controller

Automatisieren Sie Ihre Einsparungen mit Wetter-Metadaten und Bodensensoren.

Automatisierung ist Ihr Verbündeter. Integrieren Sie Regen- und Bodenfeuchtesensoren. Ein 'Wifi-Smart'-Regler kann 40% Wasser sparen, indem er das System einfach ausschaltet, wenn Vorhersagen unmittelbar bevorstehenden Regen andeuten. Frage: Was ist die beste Zeit? Zwischen 4 und 7 Uhr morgens, um Verdunstung zu minimieren und Blattfungus zu vermeiden.

Smarte Steuerung auf dem Smartphone, per WLAN mit den Gartenregnern verbunden, Wasserkreislauf auf dem Display

Mehr dazu: Smart-WLAN-Bewässerungssteuergeräte: lohnt es sich?, Bewässerungsautomationen: Zeitpläne, Wetter und Sensoren in der Praxis

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